Digitale Gewalt ist reale Gewalt: Wir müssen Betroffene schützen und Täter in die Verantwortung nehmen!
Am 25. März 2026 beschäftigte sich die Aktuelle Stunde mit dem ernsten Thema der sexualisierten Gewalt, die auch im digitalen Raum weit verbreitet ist. Der Fall von Collien Fernandes verdeutlicht, dass digitale Gewalt oft im nahen Umfeld der Betroffenen stattfindet. Unsere Fraktion setzt sich entschlossen dafür ein, diese Form der Gewalt effektiv zu bekämpfen.
Digitale Gewalt ist reale Gewalt, und es besteht dringender Handlungsbedarf, um bestehende Schutzlücken zu schließen. Die Regulierung von Plattformen muss verschärft werden, um die Verantwortung der Täter zu betonen. Häufig stammen diese aus dem privaten Umfeld der Opfer – Freunde, Verwandte oder (Ex-)Partner.
Die GRÜNE Fraktion fordert, die Perspektive der Betroffenen in den Mittelpunkt der politischen Debatte zu rücken. Viele Frauen erleben, dass sie mit den Folgen digitaler sexualisierter Gewalt allein gelassen werden. Während sich Inhalte im Netz rasend schnell verbreiten, kämpfen Betroffene oft jahrelang um ihre Rechte. Es bedarf eines besseren gesetzlichen Schutzes und dem Ausbau niedrigschwelliger Unterstützungsstrukturen. Plattformen müssen ebenfalls stärker in die Verantwortung genommen werden, um die Scham auf die Täterseite zu verlagern.
Meine Rede finden Sie hier.